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Im Bachbett gebaggert


Das ausgebaggerte Gaulsbach-Bett ab der Brücke zum Anwesen Bender

3. August 2017
 Im Bachbett gebaggert
Das Hochwasser Ende Mai 2016 zeigt deutlich: das Bett der* Gaulsbach ist mit den Jahren einfach zu klein geworden.
Seinerzeit war die Gaulsbach ab der Stadtmühle aus ihrem Bett gesprungen durch die Soonwaldstraße gelaufen. Dabei hatte sie manche Keller und fast alle Gärten geflutet. Mehr dazu hier.
 Viele Jahre war zuvor mit regionalen und überregionalen Behörden verhandelt worden, doch bis dato vergeblich versucht, Zuständigkeiten zu klären und die Notwendigkeit zu vermitteln, das Bachbett der Gaulsbach von all dem zu befreien, was sich über lange Zeit dort angestaut und angesammelt hatte. Die Angst war groß, dass es irgendwann mal soweit kommt, wie es Ende Mai dann kam.
 Dieses Hochwasser 2016 war dann wohl das Argument, dass sich alle zuständigen Stellen gescheit zusammensetzten und nun jeder erkannte: hier muss etwas geschehen. Auch diese Verhandlungen waren nicht leicht, doch konnte schließlich Einigung erzielt werden.
So sah man vor nicht all zu langer Zeit Bagger an der Gaulsbach, die deren Bett in weiten Abschnitten wieder die hoffentlich ausreichende Breite gaben.


Bilder der Baggerarbeiten von Familie Hammon im Bereich deren Anwesens in der Soonwaldstraße.
Ab der Gaulsbachbrücke am Gewerbehof in Richtung Nahe besteht nun noch Klärungsbedarf. Doch muss auch noch was getan werden, damit die Wassermassen künftig ablaufen können.


Hier muss noch was getan werden: die Brücke in der Industriestraße.

*in Monzingen trägt ein Bach den Artikel "die". Die Bach ist bei uns also weiblich - dies schlägt sich auch in diesem Bericht nieder.