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11. April 2026

Dauerparken und 30 km/h


In Meddersheim, Merxheim oder wie hier in Lettweiler klappt das. Nur in Monzingen ist 30 km/h-Abschnitts-Chaos.

In Monzingen gibt es zig verschiedene 30 km/h-Abschnitte auf der Kreis- und auf der Landstraße. Das sind die K19 von der Thiergarten- über die Haupt- zur Nußbaumer Straße bzw. die Soonwaldstraße. Gerade auf der Kreisstraße gilt manchmal generell 30 km/h, wo dies in die Gegenrichtung nur montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr gilt, was hundert Meter weiter dann auch so gilt. Ums Eck gilt dann plötzlich wieder die innerörtliche 50 km/h und ums nächste Eck wieder immer 30 km/h bis zur nächsten Ecke und das alles unabhängig davon, ob es überhaupt einen Gehweg gibt, einen extrem schmalen oder auch einen tatsächlich recht normal nutzbaren. Oder es gilt 30 km/h in engen Kurven, doch es gilt 50, wo - gerade auf der Soonwaldstraße - massig Schwerlastverkehr fast durchs Haus fährt, sodass die Wände vibrieren. Hier wurde die Lärmbelastung im fernen Koblenz berechnet statt vor Ort belauscht oder gemessen, mit der ein durchgängiges 30 km/h begründet werden kann. Ein Heidendurcheinander mit 30 km/h oder nicht, das niemand mehr kapiert. Dies wurde versucht, mit verschiedenen Anträgen im Gemeinderat zu beenden. Doch gelang das bisher nie.
Auch bereitet die Parkerei im Ortskern immer wieder Probleme. Viele Bewohner dort haben keine Abstellflächen für ihre Autos, was das ganze schwierig gestaltet. Auch dies war verschieden bereits Thema im Gemeinderat, doch die angeregten Gespräche mit den Betroffenen zur Suche nach der ein oder anderen Lösung fanden nie statt.

So fand vergangene Woche eine Bauausschusssitzung, in der mit dem anwesenden Vertreter des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde zusammen nach Lösungen für die genannten Probleme gesucht werden sollten. Von zeitlich begrenztem Parken in Monzingens Mitte bis zu den zweifelhaften Lärmberechnungen des LBM (Landesbetrieb Mobilität) für durchgängige 30 km/h-Begrenzungen auf der Soonwaldstraße kam da vieles zur Sprache.

Der Reporter Wolfgang Hey war bei der Sitzung für den Öffentlichen Anzeiger zugegen und schrieb einen Bericht dazu. Dieser wurde am 5. April dort veröffentlicht und sorgte für Kopfschütteln. Leider ist bisher leider nur hinter der Bezahlschranke des Öffentlichen zu erreichen. Dazu geht es hier.
Liegt der Artikel auf dem Internetportal heylive.de von Wolfgang Hey, ist er dort frei lesbar.


Am Untertor gilt schon viele Jahre eine Parkzeitbeschränkung - hier parken trotzdem fast nur Dauerparker.